Unsterblich-Das Buch der Geheimnisse..........ein mystischer Krimi mit einem Hauch Erotik

Nur ein einziges Mal in ihrem Leben war Namira ungehorsam. Doch dieses eine Mal veränderte ihr Leben und ihre Zukunft von Grund auf. Um ihren Geliebten vor dem sicheren Tod zu bewahren, stahl die Tochter des Hohepriesters im Tempel des Osiris das Buch der Geheimnisse, mit dessen Hilfe es den Priestern möglich war, die Todgeweihten vor dem sicheren Ende zu bewahren und die Toten aus dem Reich des Osiris zurückzuholen. Diese Geheimnisse durften jedoch niemals in unkundige Hände gelangen, denn in den Beschwörungsformeln war das Wissen versteckt, Tote zum Leben zu erwecken. In unbedachten Händen eine schreckliche Gefahr für die Menschheit, denn die Wesen, die aus dem Totenreich zurückkehrten, waren unberechenbar.
Als die Priester herausfanden was Namira getan hatte, erhielt sie eine grausame Strafe. Die Hohepriester ließen nicht nur Namiras Geliebten sterben und zwangen sie dabei zuzusehen, sie nahmen ihr auch ihr ungeborenes Kind und verdammten sie zur Unsterblichkeit. Denn längst war das Buch der Geheimnisse verloren gegangen.
Seit diesem Zeitpunkt irrt sie als verlorene Seele durch die Jahrtausende, auf der Suche nach dem Buch, das ihre Rettung sein sollte.
Viele Menschen kreuzten ihren Weg. Arme, Reiche, Lügner, Betrüger, Mörder. Aber sie fand auch treue Freunde, die ihr bei der Suche nach dem Buch der Geheimnisse behilflich waren.
Im Laufe der Jahrtausende erwarb sie Fähigkeiten, die ihr Heute, im Jahr 2014 gute Dienste leisten: Auf der Suche nach dem Buch der Geheimnisse.

Der Ex-Colonel Jason »Cannon« Scott leitet nach seinem Dienstzeitende bei den Special Forces eine private Sicherheitsfirma. Dabei sind ihm seine vielfältigen Kontakte hilfreich. Zu seinen engsten Mitarbeitern gehören Major Dean »Spider« Hargrove, Captain Ian »Snickers« McNish und Sergeant Liam »Monty« Montgomery, sein altes Team.
Seine Firma hat sich auf die Lösung besonderer Probleme spezialisiert und arbeitet nicht nur hart am Rande der Legalität, sondern oftmals weit darüber hinaus. Sie führen Aufträge aus, die mit der Verfassung und dem Rechtssystem der Vereinigten Staaten von Amerika in aller Regel nicht vereinbar sind.
Rückendeckung bekommt Scott von seinen alten Freunden bei der CIA, dem FBI und der Homeland Security.
Als während eines brisanten Einsatzes seine Frau Sarah entführt wird, um ihn und sein Team zum Abbruch der Operation zu zwingen, setzt das Team alles daran, Sarah zu finden und gleichzeitig den Auftrag zu Ende zu bringen. Doch sie können Sarah nur noch tot aus den Händen der Entführer bergen. Scott und sein Team schwören Rache für Sarahs Tod.
Im Zuge der Ermittlungen kommen Scott und sein Team den Hintermännern immer näher. Der Verdacht erhärtet sich, dass nur jemand mit Insider-Informationen Sarah so nahe kommen konnte. Hat Sarah ihren Mörder gekannt?
6 Monate nach Sarahs Tod lernt Scotts rechte Hand, Dean Hargrove, während eines Einsatzes bei einer Charity-Gala eine geheimnisvolle Frau kennen, die ihn gezielt nach Scott fragt. Offenbar verfügt die schöne Namira Saidi über Informationen, die sie gar nicht haben dürfte.
Dean vereinbart ein Treffen zwischen Scott und der geheimnisvollen Schönen, die sich als Chefin eines exklusiven Escort Service entpuppt.
Zu Namiras Kunden gehören nicht nur Personen aus der High Society, sondern auch hochrangige Militärs und Politiker. Namiras besondere Gabe ist es, Informationen zu sammeln. Ihr Motto: »Man weiß nie, was man braucht, bis man es braucht.« Dadurch kommt sie zufällig an Informationen über den Tod von Sarah Scott.
Namira schlägt Scott einen Deal vor. Er und seine Leute sollen ihr helfen, einen bestimmten Gegenstand wiederzubeschaffen und im Gegenzug liefert Namira ihm die Namen der Mörder seiner Frau. Gegen den Rat seines Teams willigt Scott schließlich in den Handel ein.
Im Laufe der Zusammenarbeit kommen Scott und Namira sich näher, was nicht nur Dean ein Dorn im Auge ist. Ian McNish hat ein Auge auf die orientalische Schönheit geworfen. Dean ist allerdings aus anderen Gründen voreingenommen gegen Namira: Er vermutet eine Falle, um die Firma in Verruf zu bringen. Er spürt instinktiv, dass mit Namira etwas nicht stimmt.
Mit Hilfe eines alten CIA-Freundes finden Scott und sein Team das Buch, das so wichtig für Namira zu sein scheint, in einer Privat-Sammlung in Asien. Von diesem Moment an geht eine Veränderung mit Namira vor, denn sie weiß nicht, was passieren wird, wenn das Buch an seinem vorherbestimmten Platz ist und sich der Fluch, der auf ihr liegt, löst. Mehr und mehr wird ihr klar, dass sie den gutaussehenden und oftmals unnahbaren Jason Scott von ganzem Herzen liebt.
In ihrer Verzweiflung vertraut sie sich am Ende Dean an, der längst gemerkt hat, dass da was zwischen seinem besten Freund und der geheimnisvollen Schönen läuft. Er verspricht ihr zu helfen, nicht ahnend, dass er damit eine Lawine ins Rollen bringt. Denn was sie nicht wissen, auch Namira nicht: Wenn sich der Fluch löst, bleiben Namira nur 6 Monate bevor sie stirbt.
Letztendlich müssen sie eine Entscheidung treffen: Namira von ihrem Fluch befreien und ihr ihre Sterblichkeit zurückgeben, oder ein Leben an der Seite des Mannes, den sie liebt und ihm beim Sterben zuzusehen.

 

 

 

 Abydos, 2066 vor Christus

 

Die Tänzerinnen bewegten sich anmutig zum Klang der Daburka. Ihre geschmeidigen Körper glänzten im Schein der Fackeln und Feuerschalen, die den Raum in ein beinahe gespenstisches Licht tauchten. Die anwesenden Männer sahen mit lüsternen Blicken den aufreizenden Bewegungen der jungen Frauen zu. Namira wusste, dass die eine oder andere von ihnen diese Nacht nicht allein verbringen würde. Sie hielt sich den Schleier vor das Gesicht und schlich hinaus in die Dunkelheit. Auch sie würde diese Nacht nicht alleine verbringen. Sie war sich sicher, dass Bijan, ihr Geliebter, bereits auf sie wartete.
Lautlos bewegte sich Namira durch die Nacht. Vorbei am Tempel des Osiris, vorbei an den stetig wachsamen Augen Rahoteps, Hohepriester des Osiris und ihr überaus strenger Vater. Wenn Rahotep wüsste, dass sie sich, entgegen seines ausdrücklichen Befehls, immer noch mit Bijan traf, würde seine Wut grenzenlos sein. Sie war dem Pharao versprochen und durfte sich nicht irgendeinem Mann hingeben. Dumm nur, dass Namira die Anweisungen ihres Vaters vollständig egal waren. Sie liebte Bijan. Er war der Mann, mit dem sie den Rest ihres Lebens verbringen wollte. Und nicht der Pharao!
Aufatmend erreichte sie schließlich das Versteck.
Namira schob das dicke Tuch zu Seite, das den Eingang der Höhle verbarg, in dem sie sich regelmäßig mit Bijan traf. Tiefe Dunkelheit umfing sie.
»Bijan, mein Geliebter, wo bist du?« Ihre Stimme war nur ein leises Wispern.
Als sich eine Hand von hinten über ihren Mund legte, stieß sie einen erstickten Schrei aus. Sie versuchte sich herumzudrehen, doch starke Arme hielten sie fest und nahmen ihr jede Möglichkeit zur Flucht. Panik erfasste sie. Dann spürte sie den warmen Atem ihres Angreifers an ihrem Hals und weiche Lippen legten sich sanft und zugleich fordernd auf ihre nackten Schultern.
»Scht, Habibti, still!« Bijans sanfte Stimme verursachte ihr eine Gänsehaut.
Namira schloss die Augen und genoss Bijans Wärme. Sein hartes Geschlecht presste sich gegen ihren Po und schickte sanfte Schauer durch ihren Körper. Als seine Hände sacht über ihre Brüste glitten, stöhnte sie leise auf und presste ihren Po ein wenig fester gegen ihn.
Er lachte leise. »Nicht so gierig, meine Geliebte. Du sollst bekommen was du ersehnst, doch hab etwas Geduld.«
Bijan löste sich von ihr und nur wenige Augenblicke später erhellte Fackelschein die Höhle.
»Geduld!«, fauchte Namira und ballte ihre kleinen Hände zu Fäusten. »Wie soll ich geduldig sein, wenn der Mann, den ich liebe, mir alle Wonnen des Himmels und der Erde verspricht?«
Bijan drehte Namira zu sich herum und sah sie im Dämmerlicht der Fackeln, die den Raum nur spärlich erhellten, an.
»Meine wunderschöne, anschmiegsame und höchst ungeduldige Geliebte.« Zärtlich zog er sie an sich und legte seine Hände auf ihren knackigen Po.
»Du siehst besorgt aus, mein Liebster!« Namira sah in Bijans Augen seine innere Unruhe.
»Weil ich meine Geliebte nicht ständig um mich haben kann. Namira, lass uns von hier fortgehen. Irgendwohin wo dein Vater uns nicht findet!«
»Das geht nicht und das weißt du. Rahotep würde uns überall finden!« Sie schmiegte sich an ihn.
»Ich liebe dich so sehr, meine kleine Göttin!« Bijan presste Namira an sich und ließ sich mit ihr auf das weiche Lager sinken.

Noch vor Morgengrauen erhob sich Namira. Nach ihren Kleidern greifend sagte sie leise: »Ich muss zurück bevor mein Vater meine Abwesenheit bemerkt, Habibi!«
Doch Bijan war noch nicht bereit, seine Geliebte gehen zu lassen. Er griff nach ihrem Handgelenk und zog sie zurück auf das Lager. »Schenke mir noch einen Augenblick mit dir, meine Geliebte!«
Leise lachend legte Namira ihre Kleidung zur Seite und schob die leichte Decke von Bijans Körper, der von harter Arbeit gestählt war. Sacht glitten ihre Hände über seinen muskulösen Brustkorb. »Ich sehe, wie sehr du dich nach mir sehnst!« Grinsend beugte sie sich herab, um seine Erektion mit ihren Lippen sanft zu umschließen. Stöhnend ließ Bijan ihr Handgelenk los und gab sich ganz dem prickelnden Gefühl hin, das Namira mit ihren weichen Lippen auslöste. Sacht leckte sie an seiner Härte entlang, den Blick auf sein Gesicht gerichtet.
»Du bist ein wirklich böses Mädchen, da stimme ich deinem Vater zu«, sagte er keuchend. »Allerdings auf eine andere Art als er das meint!«
Mit einer Hand umfasste sie seine Hoden und massierte sie zärtlich. Wenn Namira so weitermachte, würde der Spaß gleich sehr schnell zu Ende sein. Er musste eingreifen, wenn er länger etwas von ihr haben wollte und das wollte er. Mit festem Griff umschloss er ihr Handgelenk und sah zu ihr herab.
»Nicht so schnell, meine kleine Göttin!«
Mit unschuldigem Augenaufschlag und großen braunen Augen sah sie ihn an, dann lachte sie leise.
»Wie mein Herr und Gebieter es wünscht!«
Sie richtete sich auf und schob sich über ihn. Sacht legten sich ihre Lippen auf seine und ihre Zungenspitze fuhr über seine Unterlippe, bevor sich ihre Zungen zu einem sinnlichen Spiel der Leidenschaft trafen.